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By Ernst Jünger

Der autobiographische Roman »Afrikanische Spiele« erzählt von Jüngers abenteuerlichem Ausflug als 16-Jähriger zur Fremdenlegion, kurz bevor der Erste Weltkrieg ausbrach.

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Als draußen der Schaffner Tarascon rief, wachte auch der fürchterliche Reddinger auf. Er war sehr mürrisch und überraschte uns durch die Mitteilung, daß, wer etwa dächte, daß er sich jetzt in Marseille bei den Franzosenköpfen melden würde, in einem gewaltigen Irrtum befangen sei. “ Paul meinte, daß das für einen so langen Kerl gar kein dummer Gedanke sei. Jedenfalls könne es nichts schaden, erst einmal die Stadt und besonders den Hafen und die Schiffe etwas näher anzusehen. Vielleicht ergäbe sich da so allerlei.

Da diese Meinung mir durchaus einleuchtete, hielten wir eine flüsternde Beratung ab und beschlossen, uns auf dem nächsten Bahnhof einfach aus dem Staube zu machen, um diesem Halsabschneider zu entgehen. Sowie der Zug hielt, stiegen wir vorsichtig aus und warteten hinter einem Schuppen, bis er weiterfuhr. „So, Herbert“, bestimmte Paul, als die Rauchwolke in der Ferne verschwunden war, „jetzt bleiben wir erst einmal hier, bis der nächste kommt. “ „Wenn man’s so macht wie der“, fügte er prophetisch hinzu, „dann kommt man nicht weit.

Nie um eine Auskunft verlegen, gab er ihnen den Rat, nach Nancy zu wandern und sich dort einer zweiten und vielleicht weniger strengen Untersuchung zu unterziehen. Es schien ihm vor allem daran gelegen, daß Franke die Sorge für den kleinen Jakob übernahm, der verlegen auf seinem Bette saß und mit den Beinchen baumelte. Ich hielt das eigentlich für selbstverständlich, schon weil ich mir für einen so nüchternen Gesellen die einsame Wanderung über die verregnete Landstraße sehr ungemütlich vorstellte.

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