German 7

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By Christiane Bernard

Aus einer frauenspezifischen Perspektive gibt die Studie vergleichende Einblicke in die Auswirkungen der deutschen und US-amerikanischen Drogenpolitik auf den Konsum illegalisierter Substanzen und die hiermit verknüpften gesundheitlichen und sozialen Folgen. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei der Alltagswelt von Drogenkonsumentinnen der Straßenszenen in Frankfurt am major und long island urban. Das methodenplural ausgerichtete Forschungsdesign umfasst eine Sekundäranalyse amtlicher Statistiken, qualitative und quantitative Interviews mit Drogenkonsumierenden sowie eine Metaanalyse ethnographischer Forschungsarbeiten.

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Dysfunktionalität gesellschaftlicher Systeme anzeigen, analysiert der objektivistische Ansatz soziale Kontrolle auf der makrosoziologischen Ebene unter dem Aspekt der Stabilisierung sozialer Ordnung. Soziale Kontrolle wird dabei als „politisch neutrale“ (Jensen/Gerber 1998: 1) Reaktion auf einen anhand von objektiven Kriterien festzustellenden Normverstoß verstanden, der als Risiko für die soziale Ordnung gilt (vgl. Groenemeyer 2003: 24; Klimke/Lautmann 2008: 247). Auf der mikrosoziologischen Ebene gilt Devianz als eine der Handlung inhärente Eigenschaft bzw.

Abstinenzbewegung. Die von 1919 bis 1933 dauernde Alkoholprohibition war vor allem das Ergebnis eines moralischen und statuspolitischen Konflikts, der sich zwischen den ländlichen, protestantischen Angehörigen der Mittelschicht (ProhibitionsbefürworterInnen) und den städtischen, katholischen ImmigrantInnen (ProhibitionsgegnerInnen) entspann. Die Ablehnung des Alkohols wurde zum Symbol einer puritanischen Lebensweise, die schließlich mit der Prohibition bestätigt wurde (vgl. ). 34 Auf internationaler Ebene kam es 1924 und 1925 zu den Genfer Opiumkonferenzen.

Jahrhunderts verorten, als sich erste Bestrebungen, den Konsum bestimmter Substanzen zu regulieren bzw. zu verbieten, entwickelten. So wurde beispielsweise in den USA mit dem kalifonischen Opium Den Ordinance (1875), welches das Rauchen von Opium kriminalisierte, das erste bundesstaatliche Drogengesetz erlassen. ) hervor, dass das Gesetz nicht aufgrund gesundheitlicher Bedenken erlassen wurde, sondern der Diskriminierung chinesischer EinwanderInnen galt. Waren mit dem Bau der Eisenbahn und dem ‚Goldrausch’ noch zahlreiche ChinesInnen in den Westen der USA immigriert, bewirkte die anschließende Rezession eine starke Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt und ließ die für geringere Löhne arbeitenden Immigranten zu einer ökonomischen Bedrohung werden.

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